Genau darin liegt eine der grössten Herausforderungen bei Lüftungs- und Klimaanlagen: Was in der Luft ist, sehen wir nicht. Staub, Ablagerungen, Feuchtigkeit, Mikroorganismen oder hygienisch bedenkliche Zustände bleiben für die meisten Menschen unsichtbar.
Dabei kann die Qualität der Innenraumluft einen direkten Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit haben. Feinstaub und andere Luftschadstoffe können unter anderem die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System belasten; besonders empfindlich reagieren beispielsweise Menschen mit Atemwegserkrankungen, Kinder und ältere Personen.
Was man nicht sieht, wird schnell unterschätzt
Eine Lüftungsanlage läuft. Die Räume werden mit Luft versorgt. Sie transportieren grosse Mengen Luft durch Gebäude, führen verbrauchte Luft ab und versorgen Räume mit Frischluft. Dabei können sich mit der Zeit Staub und Ablagerungen in Kanälen und Komponenten ansammeln. Feuchtigkeit kann zusätzlich die hygienischen Bedingungen beeinflussen. Niemand macht sich Gedanken darüber, was sich dabei im Inneren der Anlage befindet.
Neben der gesundheitlichen Seite spielt auch die Technik selbst eine Rolle: Verschmutzte Filter und Komponenten können den Luftstrom beeinträchtigen und den Druckverlust der Anlage erhöhen. Dadurch muss die Lüftungsanlage unter Umständen mehr leisten, um die vorgesehene Luftmenge zu fördern – eine saubere und fachgerecht gewartete Anlage ist deshalb auch für einen effizienten Betrieb wichtig.
Eine Anlage kann technisch funktionieren und trotzdem hygienisch überprüfungsbedürftig sein.
Gerade deshalb ist eine regelmässige Zustandskontrolle sinnvoll: Verschmutzungen, Feuchtigkeit oder hygienisch auffällige Bereiche lassen sich erkennen, bevor daraus ein grösseres Problem für Betrieb, Energieverbrauch oder Raumluftqualität entsteht.
Auch Lüftungsanlagen verdienen Aufmerksamkeit
Filter, Ventilatoren, Wärmetauscher, Kanäle und weitere Komponenten sind permanent der durchströmenden Luft ausgesetzt. Je nach Nutzung, Standort und Betriebsbedingungen können sich dort Verschmutzungen ansammeln.
Auch die Feuchtigkeit ist ein wichtiger Faktor: Bleibt Feuchtigkeit über längere Zeit in Bereichen einer Anlage bestehen, können sich Schimmelpilze und andere Mikroorganismen entwickeln. Die WHO weist darauf hin, dass Feuchtigkeit, Schimmel und unzureichende Lüftung die Innenraumluft belasten und unter anderem Atemwegsbeschwerden sowie Asthma verschlechtern können.
In einem Restaurant entstehen andere Belastungen als in einem Büro. In einem Produktionsbetrieb gelten wiederum andere Bedingungen als in einem Hotel, Spital oder Einkaufszentrum.
Deshalb gibt es auch nicht den einen passenden Reinigungsintervall für jede Anlage.
Eine regelmässige Inspektion schafft Klarheit: Wie ist der aktuelle Zustand? Wo besteht Reinigungsbedarf? Gibt es Auffälligkeiten? Und welche Massnahmen sind tatsächlich sinnvoll?
Gute Luft beginnt mit einer gepflegten Anlage
Wir verbringen einen grossen Teil unseres Tages in Innenräumen. Umso wichtiger ist es, die Anlagen, die für die Luftversorgung sorgen, nicht aus den Augen zu verlieren.
Eine gute Innenraumluft hängt dabei nicht nur von der Lüftungsanlage ab. Entscheidend sind unter anderem ausreichende Frischluftzufuhr, die Belastung durch Schadstoffe und Partikel sowie der hygienische und technische Zustand der Anlage.
Man muss nicht warten, bis man etwas sieht. Eine professionelle Inspektion zeigt, was sich im Inneren der Anlage tatsächlich befindet.
Unser Tipp: Lieber kontrollieren als vermuten
Sie möchten wissen, wie es um Ihre Lüftungsanlage steht?
Fragen Sie eine Inspektion jederzeit unverbindlich bei uns an.
Wir beraten Sie persönlich, beurteilen den Zustand Ihrer Anlage und empfehlen nur die Massnahmen, die tatsächlich sinnvoll sind.